Förderkonzept

zur Schuleingangsphase

 

Inhalt

 

  1. Zusammenarbeit zwischen Schule, Kindergarten und Eltern
  2. Anmeldeverfahren
  3. Ermittlung der Lernausgangslage und Festlegung entsprechender Fördermaßnahmen
    1. Überblick über die Förderbereiche und Beobachtungsinstrumente im Rahmen der ersten Schulwochen
    2. Orientierungsbogen zur Festlegung des Förderbedarfs
    3. Dokumentation der Förderschwerpunkte und der geplanten Fördermaßnahmen
  4. Kontinuierliche Fortschreibung der Förder- und Entwicklungspläne
  5. Umsetzung der Flexibilisierung der Verweildauer in der Schuleingangsphase
  6. Unterrichtsorganisation und Unterrichtsgestaltung

 

 

Schule befindet sich immer im Wandel. Im Zusammenhang mit international vergleichbaren Schulabschlüssen rückte die Schuleingangsphase ins Blickfeld und erhielt ein besonderes Gewicht. Intensiv wurde sie beleuchtet, mit anderen Ländern verglichen und nach Möglichkeiten weiterer Optimierung gesucht. Viele Veränderungen wurden gleichzeitig angestoßen und auf den Weg gebracht.

Das Kollegium der Adolf-Kolping-Grundschule setzte sich stets mit neuen Unterrichtsformen und -inhalten auseinander und bemühte sich, die Ergebnisse in seine Arbeit einfließen zu lassen. Vieles gehört somit schon zum gelebten Alltag, anderes muss neu überdacht, diskutiert und gegebenenfalls umgesetzt werden.

 

 

 

1.  Zusammenarbeit zwischen Schule, Kindergarten und Eltern

 

Die Adolf-Kolping-Grundschule wird von Schulanfängern aus den verschiedensten Kindergärten der Stadt Lüdenscheid besucht. Jedoch stammen die meisten Lernanfänger aus zwei Kindergärten im Stadtteil, dem katholischen Kindergarten

St. Petrus und Paulus und dem evangelischen August-Hermann-Francke-Kindergarten. Zwischen den Leiterinnen dieser Institutionen und der Schule besteht eine langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ein besonderes Anliegen war es stets, einen angemessenen Übergang vom Kindergarten zur Grundschule zu gestalten, Kinder und Eltern auf diesem neuen Weg zu begleiten und zu unterstützen. Diese Kontakte aufzubauen und zu pflegen gehörte bisher zum unmittelbaren Aufgabenbereich der Schulleitung.

 

In den Kindergärten finden auf Wunsch der betroffenen Eltern und der Kindergarten-Leiterinnen Informationsveranstaltungen hinsichtlich der zukünftigen Schulanfänger statt. Diese Termine werden gerne von der Schulleitung wahrgenommen, weil so nicht nur Informationen transportiert, sondern auch Grundlagen für eine fruchtbare Elternarbeit gelegt werden. Seit jeher versucht sich die Schulleitung von allen Eltern schriftlich genehmigen zu lassen, dass sich Vertreter von Schule und Kindergarten über die Entwicklung des Kindes austauschen dürfen. Auch findet vor den Sommerferien der erste Informationsabend für die Schulanfängereltern in der Schule statt. Dabei werden etwaige Fragen geklärt, die Klasseneinteilung sowie die Klassenleitung bekannt gegeben und alle wesentlichen Informationen verteilt. Es ist uns wichtig, dass Kinder und Eltern dem neuen Lebensabschnitt entspannt und mit Vorfreude entgegensehen können.

 

Vor der offiziellen Einschulung gibt es verschiedene Kontakte zu den neuen Schulanfängern. Traditionell laden wir sie im Sommer zu einem Schnuppertag ein. Dann nehmen sie freiwillig an einer Unterrichtsstunde und der Frühstückspause teil. Auf diese Weise können Kontakte verstärkt oder geknüpft, sowie etwaige Ängste abgebaut werden. Auch zu Schulfesten oder dem Präsentationstag nach einer Projektwoche erhalten unsere „Neuen” eine Einladung. Fotos der Lernanfänger hängen an der Pinnwand im Eingangsbereich. Auf diese Weise erfahren auch die Schulkinder, wer im nächsten Jahr zu uns kommen wird.

 

Im Frühjahr findet eine zentrale Informationsveranstaltung für alle Eltern vierjähriger Kinder durch das Schulverwaltungsamt in Zusammenarbeit mit Lüdenscheider Schulleitern statt. Dies soll eine frühzeitige Zusammenarbeit von Eltern, Kindergärten und Schulen ermöglichen.

 

 

 

 

 

2.  Anmeldeverfahren

 

Bereits im November 2003 fanden die geänderten Anmeldungen der Schulanfänger statt. Dazu hatten sich die Schulleiter der Stadt Lüdenscheid auf ein gemeinsames Anmeldeverfahren geeinigt, das seit 2004 an allen Schulen praktiziert wird. Dem Konzept wird das Schulfähigkeitsprofil zu Grunde gelegt und zu den einzelnen Kompetenzbereichen (Motorik, Wahrnehmung, Personale/Soziale Kompetenzen, Umgang mit Aufgaben, Elementaren Wissen – fachliche Kompetenzen) Aufgaben ausgewählt und in einer übersichtlichen Bearbeitungsliste zusammengestellt.

 

Diese Aufgabenliste wird bei der Anmeldung gemeinsam mit den Kindern „bearbeitet“ und die erzielten Ergebnisse werden protokolliert. Hierbei wird die Schulleitung durch eine von der VHS beauftragte pädagogische Förderkraft unterstützt, die auf diese Weise schon einen Blick auf die einzuschulenden Kinder werfen und sie im Hinblick auf die spätere Schulfähigkeitsförderung beobachten kann. Für das gesamte Verfahren werden ca. 20-30 Minuten pro Kind benötigt. Auf Grund der Überschaubarkeit und der schnellen Auswertungsmöglichkeit erhalten die Eltern eine sofortige Rückmeldung über den Entwicklungsstand ihres Kindes. Darüber hinaus können bei etwaigen Defiziten beratend Hinweise zu deren Beseitigung aufgezeigt werden. Die Bearbeitungsliste samt Auswertung wird in der Personalakte des Kindes aufbewahrt.

 

Nach Abschluss aller Anmeldungen wird für Kinder mit Auffälligkeiten der Kontakt zu dem betreuenden Kindergarten aufgenommen um die Ergebnisse mitzuteilen, sich über die bisherige Entwicklung auszutauschen und gegebenenfalls weitere vermehrte Förderung in entsprechenden Bereichen anzuregen.

Bei Kindern mit deutlich erhöhten Auffälligkeiten ist in einem gemeinsamen Gespräch mit den Eltern abzuklären, welche Förderungen das Kind bereits unterstützen und in wieweit es im Kindergarten oder in einer anderen Institution entsprechend seiner Entwicklung noch besser gefördert werden kann. Um im schulischen Bereich den angemessenen Förderort für ein Kind zu finden, kann es auch notwendig werden eine Überprüfung durchzuführen.

 

Für Kinder, die am Anmeldungstag nicht zugänglich sind sowie für Kinder, die noch nicht schulpflichtig sind, aber auf Elternwunsch hin eingeschult werden sollen und Defizite haben, wird ein zusätzlicher Vorstellungstermin spätestens im Mai/Juni des folgenden Jahres vereinbart.

 

Durch die frühzeitige Sprachförderung in den Kindergarten auf Grundlage der Delfin-Untersuchungen ist die Notwendigkeit zur Einrichtung von Sprachkursen im Frühjahr vor der Einschulung gegen 0 gesunken.

 

 

 

3.Ermittlung der Lernausgangslage und Festlegung entsprechender Fördermaßnahmen

 

Die im nachfolgenden beschriebene Vorgehensweise begründet sich auf den aktuellen Erkenntnissen zur Förderdiagnostik.

 

Da diese zunehmend integrierter Bestandteil des pädagogischen Handelns in Schule und Unterricht wird, bilden Diagnose und Förderung eine Einheit und sind eng miteinander verwoben. Um erfolgreich zu sein orientiert sie sich am einzelnen Kind und hat seine Interessen und Möglichkeiten im Blick.

 

Unsere Förderdiagnostik ist an Veränderungen (Lernzuwächsen, Kompetenzzuwächsen, ....) interessiert und daher prozessorientiert. Beobachtungen und davon abgeleitete Fördermaßnahmen werden regelmäßig überprüft.

 

 

 

 

 

 

3.1.Überblick über die Förderbereiche und Beobachtungs-instrumente im Rahmen der ersten  Schulwochen

(Grafik folgt)


3.2  Orientierungsbogen zur Feststellung des Förderbedarfs

 

Die Klassenlehrerin/der Klassenlehrer beobachtet die Kinder innerhalb der ersten acht Wochen mit Hilfe des Rasters (s.u.) im Unterricht, führt Lernstandsanalysen durch und entwickelt für betroffene Kinder einen Förderplan (Punkt 3.3.). Diese Förderpläne werden in Klassenkonferenzen, die regelmäßig oder nach Bedarf zwischendurch zusätzlich stattfinden, mit den Kollegen und Kolleginnen abgestimmt.

Im Rahmen von Beratungsgesprächen werden die Ergebnisse mit den Eltern (und ggf. dem Kind) erörtert und Hinweise zur Förderung evtl. auch im außerschulischen Bereich gegeben.

 

Kognition

Motorik

Wahrnehmung

Emotionalität/

Sozialverhalten

Lernverhalten

Sprache

Mathematik

Umsetzung von Arbeits-anweisungen

Muskeltonus-kontrolle

Auditive

Wahr-nehmung

Regel-verhalten

Motivation

Aussprache/Lautbildung

(Lispeln …)

Prä-numerischer Bereich

(Mengen-begriff,…)

Aufgaben-verständnis

Körperwahr-nehmung im Raum

(Seitigkeits-sicherheit,

Handlungs-planung)

Visuelle

Wahr-nehmung

Soziabilität

Anstrengungs-bereitschaft

Korrekte Satzbildung

(Grammatik)

Numerischer Bereich

(Ziffern, Zerlegung, Addition, …)

Merk-fähigkeit

Motorische Grundfähig-keiten

(u. a. Handbeweg-lichkeit)

Taktile

Wahr-nehmung

Kontaktbereit-schaft

Konzentration

Wortschatz

 

Transfer-fähigkeit

Koordination

Kin-ästhetische

Wahr-nehmung

Kooperations-

bereitschaft

Durchhalte-vermögen

Sach- bzw. themen-bezogene Kommunikation

 

Abstraktions-fähigkeit

Grundfähig-keiten

Vestibuläre

Wahr-nehmung

Konflikt-fähigkeit

Arbeitstempo

Lesen lernen

 

 

komplexe

Koordination-leistungen

Gustatorische

Wahr-nehmung

Kritikfähigkeit

Organisation/

Ordnungs-kriterien

Schreiben lernen

 

 

 

Olfaktorische

Wahr-nehmung

Emotionale Stabilität

Kompetenz im Umgang

mit erlernten Aufgaben-typen

 

 

 

 

 

Selbstwert-gefühl

 

 

 

 

 

 

Selbst-kontrolle

 

 

 

(Größenreduzierte DIN A4-Vorlage, siehe Anhänge)

 

 

 

3.3    Dokumentation der Förderschwerpunkte und der geplanten Fördermaßnahmen

 

 

Schuljahr:___________           Name:________________________________                       

Geburtsdatum:__________

 

Datum

Förder-schwerpunkt

Kurz- und mittelfristige Förderziele

Förder-maßnahme,

Förder-methode,

Fördermaterial,

Förder-programm

Einbeziehen anderer Dienste

Prozess-beobachtung

(Verän-derungen, Ergebnisse…)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Größenreduzierte DIN A4-Vorlage, siehe Anhänge)

 

 

 

4.  Die kontinuierliche Fortschreibung der Förder- und Entwicklungspläne

und die konsequente unterrichtliche Umsetzung differenzierender und individualisierender Maßnahmen während der gesamten Schuleingangsphase

 

Innerhalb der ersten Schulwochen (bis zu den Herbstferien) wird der Entwicklungsprozess der Kinder beobachtet. Danach folgen Überprüfungen im Hinblick auf die Mindestanforderungen. Die Kompetenzentwicklung des Kindes ist Voraussetzung für die Entscheidung über die Verweildauer in der Schuleingangsphase. Diese wird drei- bis viermal pro Schuljahr analysiert, in der Klassenkonferenz beraten und in individuellen Förderplänen dokumentiert. Hierzu wird auch die pädagogische Förderkraft eingeladen.

 

 

 

 

 

 

Möglichkeiten der Umsetzung individueller Förderung

 

 

-       Reduzierung des Umfangs sowie der Anforderungen in den einzelnen Bereichen für die Kinder mit besonderen Schwierigkeiten durch individuelle Arbeitspläne.

-       Förderung dieser Kinder durch die pädagogische Fachkraft analog zum Unterricht.

-       Gezielter Einsatz verschiedener, konkreter Materialien auf enaktiver und haptischer Ebene zum handelnden Begreifen.

-       Möglichst häufiger Einsatz von Team-Teaching und/oder Doppelbesetzungen.

-       Anbahnung eines Helfersystems innerhalb der Klasse.

-       Einsatz von ehrenamtlichen und außerschulischen Kräften zur gezielten Förderung einzelner Kinder.

-       Prozessbegleitende Elterngespräche mit Hilfsangeboten zur häuslichen Unterstützung.

-       Jahrgangsübergreifender Förderunterricht (Drehtürmodell) bei Bedarf.

 

 

5.   Umsetzung der Flexibilisierung der Verweildauer in der Schuleingangsphase

unter Berücksichtigung der verbindlichen Anforderungen nach Klasse 2

 

In den Richtlinien und Lehrplänen für die Grundschule in NRW sind die Ziele der Kompetenzentwicklung in den Fächern beschrieben, die die Kinder bis zum Ende der Jahrgangsstufe 2 erreicht haben sollten.

 

Anhand der Beobachtungen – einschließlich der Ergebnisse von Lernstandsanalysen – bezogen auf die dort aufgelisteten Anforderungen ist es möglich festzustellen, welche Kinder geringere Zeit zum Erreichen dieser Lernziele benötigen. Diese Entscheidung bzgl. der Verweildauer in der Schuleingangsphase wird von der Klassenkonferenz vorbereitet. Die Eltern werden frühzeitig in die Entscheidungsfindung einbezogen.

 

Erste Signale für eine eventuelle längere Verweildauer in der Schuleingangsphase zeigen sich oft bereits vor der Einschulung und werden bei der Erstellung des Schulfähigkeitsprofils unter anderem durch Hinweise von Kindergarten, Schularzt bzw. Eltern deutlich.

Hinzu kommen die Beobachtungen innerhalb der ersten Schulwochen unter anderem unter Berücksichtigung folgender Fragen:

-       Zeigen sich beim Kind Probleme in den Wahrnehmungsbereichen und lassen sich diese durch Förderung schwer abbauen?

-       Ist das Kind noch sehr verspielt? Kann es sich länger auf einen Gegenstand konzentrieren?

-       Wirkt das Kind verängstigt, ist es sehr zurückhaltend, wenig lernwillig?

-       Benötigt es zur Bearbeitung von Aufgabenstellungen fast immer individuelle Unterstützung?

-       Zeigt es Auffälligkeiten in der Motorik bzw. der Koordination von Bewegungen?

-       Kann es sich kurze Texte nur schwer merken?

-       Ist seine Sprachentwicklung altersentsprechend?

-       Zeigt das Kind Anzeichen von Überforderung? Entzieht es sich Anforderungen?

-       Kann das Kind mit der möglichen Förderung im Rahmen der Eingangsphase die Anforderungen der Richtlinien und Lehrpläne erfüllen?

 

Schüler und Schülerinnen, die durch herausragende Leistungen und entsprechendes Sozialverhalten auffallen, erhalten im Anschluss an die erste Beobachtungsphase entsprechende individuelle Förderung. Nach einer systematischen Beobachtung kann das Kind zu Beginn des zweiten Halbjahres (zunächst auf Probe) in die zweite Jahrgangsstufe versetzt werden (vgl. Tabelle). 


 

Die folgende Tabelle verdeutlicht den zeitlich organisatorischen Ablauf.

1.Schuljahr

 

 

 

Konferenz

Zeitfolge

Beratung / Beobachtung

Schwerpunkte

1. Klassenkonferenz

nach der Diagnosephase

 

Tendenzen feststellen,

A)schneller lernende Kinder

B) Kinder ohne zusätzlichen

    Förderbedarf,

C)langsamer lernende Kinder

 

Festlegen von Maßnahmen:

AC) Förderunterricht u.a.

       klassenübergreifend

(siehe Fördermöglichkeiten Punkt 4)

 

 

Elternsprechtag

 

 

Januar

gezielte Beobachtung  Gruppe A

(vier Wochen)

2. Klassenkonferenz

zum Halbjahr

 

Auswertung der Förderpläne

Festlegung Gruppe ABC

individuelle Maßnahmen

Klassenkonferenz für Gruppe A

nach Beobachtung

 

Auswertung, Empfehlung

 

ggf. danach

Elterngespräch

 

 

Februar

ggf. Probeunterricht in Klasse 2

(vier Wochen)

danach endgültiger Entscheid

3. Klassenkonferenz

spätes Frühjahr

Elterngespräch bei Bedarf

 

 

 

 

 

 

 

 

2.Schuljahr

 

 

 

Konferenz

Zeitfolge

Beratung/ Beobachtung

Schwerpunkte

1.

Klassenkonferenz

nach 10 Wochen

 

 

 

Tendenzen

B) Kinder ohne Förderbedarf

C) Kinder mit Förderbedarf

 

individuelle Maßnahmen

C1) Förderplan für langsamer

      Lernende im Hinblick auf 3. Jahr

 

 

 

Elternsprechtag

 

2.

Klassenkonferenz

März

 

Gibt es Kinder mit voraussichtlich 3jähriger Verweildauer? (Gruppe C)

 

nach Ostern

Beobachtungs-zeitraum für C

(zwei Wochen)

 

anschließend

Elterngespräch

 

3.

Klassenkonferenz

 

 

Entscheidung über 3. Jahr

Versetzung der Anderen

 

 

 

 

6. Unterrichtsorganisation und Unterrichtsgestaltung

zur Unterstützung der differenzierten Fördermaßnahmen

 

Wie bereits im Schulprogramm festgelegt, spielen offene Unterrichtsformen wie

- Tagesplan

- Wochenplan

- Freiarbeit

- Lernen an Stationen

- Projektwochen

eine wichtige Rolle. Wir legen Wert auf offene Unterrichtsformen, weil sie der Förderung der Selbständigkeit und der Selbstverantwortung dienen. Sie berücksichtigen die individuellen Lernvoraussetzungen, Neigungen und Fähigkeiten der Kinder.

Damit wollen wir erreichen, dass das Sozialverhalten der Schüler positiv beeinflusst wird. Im Zusammenhang damit stehen auch der sorgfältige Umgang mit Arbeitsmaterialien und die Erziehung zur Selbstorganisation.

 

Aus pädagogischen und auch sozial emotionalen Gründen handelt die AKS in der Regel nach dem Klassenlehrerprinzip. Gezielte Beobachtungsphasen in der Schuleingangsphase müssen mit Hilfe einer zweiten Lehrkraft durchgeführt werden. Feste Bezugspunkte sowohl in personeller als auch in sächlicher Hinsicht werden vom Kollegium als sehr wichtig erachtet. Daher bleiben auch zugewiesene Klassenräume nach Möglichkeit zumindest für zwei Jahre bestehen.

 

 

Der Klassenraum muss neben der normalen Ausstattung die Möglichkeit bieten, entsprechend den besonderen Schwerpunkten der Schuleingangsphase gestaltet zu werden.

 

 „Schule als Ort gemeinschaftlichen Lebens“ zu erfahren, ist ein wichtiges Anliegen unserer täglichen Arbeit.

Neben Ritualen wie z.B. Morgenkreis, sind zahlreiche Feste und Aktivitäten, die im Schulprogramm aufgeführt sind, feste Bestandteile des Schuljahres geworden.

Verbindliche Klassen- und Schulregeln wurden gemeinsam erarbeitet.

 

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